Werden Freizeitparkbesucher immer dümmer und dreister?

  • Ich hab leider heute auch wieder was zu bieten in diesem so unsäglich traurigen Thread...


    Im Internet kursiert ein Video von zwei Jungs, die sich wohl in Danse Macabre geschlichen haben. Die Anlage ist noch immer eine Baustelle in der gearbeitet und getestet wird, Vollkommem unverantwortlich, aber wenigstens sieht es nicht so aus als ob sie etwas beschädigt hätten.


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    Es ist einfach unfassbar, dass scheinbar gar keine Regeln mehr wirken, geschweige denn ein gesundes Maß an Vernunft. Und um an diese Stelle zu kommen, muss man gleich mehrfach Bauzäune und Absperrungen überwinden. Da kommt man nicht mal eben so hin.

  • Sagen wir mal so: es ist schon auffällig, dass Efteling im den letzten angelegten Bereichen die Zäune deutlich erhöht hat und es auch Maßnahmen in der Queue gibt, nicht mehr unter den Stangen der Zäune hindurchtauchen zu können (zum Beispiel Netze in der Warteschlange vom vliegende Hollander). Auch bei Max und Moritz und Symbolica sind die Zäune in den Wartebereichen deutlich prominenter gestaltet als anderswo.


    Aber wenn du hier mal so ein paar Seiten zurück liest, dann siehst du ja, dass selbst sowas in einigen Fällen nicht hilft. Ich meine, wir haben als Kinder ja auch schonmal Dummheiten gemacht, aber es gab so Dinge, vor denen man einfach mehr Respekt hatte, vor allem wenn man sich irgendwo zu Besuch befand oder sich an einem (kostenpflichtigen) Ort mit speziellem Interesse befand, sei das nun ein Freizeitpark, eine Burgruine, ein Museum oder ein Tierpark. Im eigenen Umfeld mal über die Stränge schlagen, kein Problem, aber wenn es wo passiert wäre, wo die Gefahr bestand, dass jemand sich bei den Eltern darüber beschwert: lieber nicht bis zu undenkbar.


    Heute stehen die Eltern oft daneben und schauen ungerührt zu oder schlimmer noch: sie halten die Kamera drauf und posten es dann irgendwo auf Social Media. Ganz nach dem Motto: schaut mal was für dumme Ideen unser Sprößling hat! Ja, ich weiß, ich höre mich schon an wie ein Boomer auch wenn ich eigentlich zur Generation X zähle, aber ich finde halt, auch die persönliche Freiheit hat Grenzen und man muss Kindern nicht wirklich alles durchgehen lassen. ein bisschen Erziehung ist vielleicht auch sinnvoll. Es sagt ja niemand, dass man besonders streng sein soll, aber zumindest mal eine gesunde Basis was okay ist und ab wann es kritisch wird sollte doch drin sein, oder sehe ich das falsch? Ich weiß manchmal nicht mehr, was ich noch denken soll.


    Ich habe definitiv keine strengen Eltern gehabt, kein Brüllen, keine Schläge, nicht mal sowas wie Hausarrest oder so. und trotzdem haben sie mir vermitteln können, ab wann meine eignen Aktionen das Leben anderer Menschen stören und wie man sich im öffentlichen Raum benehmen sollte. Wir Geschwister hatten alle Freiheiten, die man sich nur wünschen kann als Kind, trotzdem gab es auch für uns Regeln.


    Und ich spreche hier nicht von typischem kindlichen Verhalten von einer Altersgruppe, die es noch nicht besser wissen kann, die Situationen noch nicht realistisch einschätzen kann. Da kann auch so manches passieren, bei dem man erstmal mit dem Kopf schüttelt, aber da sieht man dann auch, dass es das Kind nicht besser wusste und die Eltern vielleicht einfach mal einen Moment abgelenkt waren. Aber spätestens im Teenager-Alter sollte man doch bestimmte Regeln einhalten können und seinen gesunden Menschenverstand einsetzen können.

    • Official Post

    Im Internet kursiert ein Video von zwei Jungs, die sich wohl in Danse Macabre geschlichen haben. Die Anlage ist noch immer eine Baustelle in der gearbeitet und getestet wird, Vollkommem unverantwortlich, aber wenigstens sieht es nicht so aus als ob sie etwas beschädigt hätten.

    Immerhin haben TikTok und co. irgendwie doch zumindest eine gute Seite: Immer mehr Leute filmen sich selbst dabei, wie sie Scheiße bauen oder sogar Straftaten begehen und stellen das auch noch selbst ins Netz. So ist die Beweislage immerhin eindeutig.

    Mit freundlichen Grüßen aus der Welt der Freizeitparks,

    Best regards from the world of amusement parks,


    lila Schnitzel


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  • Das Problem ist, dass wir noch immer glauben, dass es so etwas wie gesunden Menschenverstand überhaupt noch gibt. Da steigen Menschen in Achterbahnen, die eigentlich wissen müssten, dass ihr körperlicher Zustand eine Fahrt zu einem Risiko machen könnte und machen sich keinerlei Gedanken darüber, was die Folgen sind. Und zwar nicht allein für sich selbst, sondern auch für andere.


    Gleiches gilt auch für Menschen, die ihr Handy in der Hand eine Achterbahn besteigen. Jeder halbwegs vernünftige Mensch muss sich doch im Klaren darüber sein, dass da ein Unfall vorprogrammiert ist. Wenn ich sowas mache, nehme ich nicht nur den Verlust des Handys in Kauf, sondern gefährde damit natürlich auch andere. Mitfahrer, wie Zuschauer im Umfeld der Bahn. Das muss mir doch klar sein!


    Oder Eltern, die allen Ernstes mit dem Personal diskutieren, dass ihr Kind doch nur ein paar Zentimeter zu klein ist um mitzufahren. Diese Beschränkung gibt es ja nicht einfach so, die hat einen Grund. Und der ist die Sicherheit deines Kindes verdammt nochmal! Ist dir die Unversehrtheit deines Kindes so wenig wert?

  • Efteling hat jetzt außehalb des Geländers an der Brücke über die Hotelzufahrt zusätzliche Gitter angebracht. War wohl nötig...



    ... wird wohl wer außen dran längs geklettert sein und dann hätte man ja auf die Autos fallen können oder auf den Boden der Fahrstrecke... da braucht man dann zusätzliche Schutzgitter um das auch noch zu verhindern.