Am Sonntag, dem 17. August 2025, ging es für uns in den Bayern-Park. Dieser befindet sich im idyllischen Reisbach im Landkreis Dingolfing-Landau in Niederbayern.
Die Anreise erfolgt umweltfreundlich mit dem Elektroauto. Gegenüber dem Haupteingang sind E-Ladesäulen vorhanden. Positiv ist außerdem, dass auf dem großzügigen, mit vielen Bäumen beschatteten Parkplatz keine Parkgebühren anfallen.
Durch den recht neuen und schön gestalteten Haupteingang ging es für uns dann in den gut besuchten Park.
Zum Aufwärmen gab es eine rasante Fahrt mit dem Schmetterlingstanz. In dieser doch sehr seltenen Anlage von HUSS des Typs Airbot fliegt und wirbelt man in verschiedensten bunten Schmetterlingen durch die Luft.
Strategisch günstig wurde im Anschluss das Feld von hinten aufgerollt und die Rundbootfahrt durch Schloss und Grotte genauer in Augenschein genommen. Hier geht es in liebevoll verzierten Vierer-Gondeln im Wasserkanal zuerst durch den blühenden Schlossgarten. Anschließend wird die geheimnisvolle Grotte im Inneren des Schlosses erkundet, bevor es wieder Richtung Ausgang geht. Auch der Ein- und Ausgangsbereich ist mit einem Auge für’s Detail thematisiert, so kann man hier und dort Gemälde von Schlössern und Burgen entdecken. Vorbei an den verschiedenen Tiergehegen mit Pampashasen, Rotwild, Damwild, Berberaffen und vielen weiteren ging es ganz nach hinten in den Park. Hier befindet sich unter anderem auch die Twinbob-Rodelbahn, die wir jedoch an diesem Tag wegen des großen Andrangs ausgelassen haben.
Vorbei an der Wasserspielwelt Pirateninsel, welche ein echtes Highlight für Kinder bietet (empfehlenswert sind Badesachen und Handtuch), ging es schnurstracks zur Neuheit der Saison 2025. Die HehnaHutschn, eine Wild Swing von ART Engineering, die am hintersten Ende des Parks, direkt neben dem Gelände der Greifvogel-Show, liegt. Die detailreich gestaltete Attraktion in Hühnerstall-Optik überzeugt mit einer Vielzahl an Hühnern, von denen einige teilweise auch animiert sind. Einziges Manko bei unserem Besuch war die fehlende Musik, die sich leider durch den ganzen Park zog. Eine Runde auf der HehnaHutschn ist definitiv zu empfehlen, es sei denn man leidet unter einem schwachen Magen. Rund um diese Neuheit befinden sich noch einige schön in die Umgebung eingebettete Kinderattraktionen, wie die Bulldogfahrt oder das Hoftierrennen, hier kommen auch die Kleinen auf ihre Kosten.
Nach unserer Fahrt mit der HehnaHutschn war es Zeit für eine kurze Mittagspause. Wir entschieden uns für den Twinbob-Kiosk, wo es für uns eine frisch gegrillte Würstelsemmel gab. Gut gestärkt konnten wir dann unsere Reise fortsetzen.
Der nächste Punkt unserer Agende beinhaltete eine Fahrt auf dem Kindheits Klassiker der Raupenachterbahn. Nach einer für die Anzahl der Besucher recht kurzen Wartezeit durften wir dann unsere zwei Runden auf der Zierer Bahn aus dem Jahre 2001 drehen. Für eine etwas rasantere Fahrt empfiehlt es sich, den hinteren Bereich des Zuges zu wählen.
Für ein bisschen Abwechslung und um herauszufinden, wer von uns der beste Schütze ist, durfte natürlich auch die Stadlgaudi 4D nicht fehlen. In diesem Fahrgeschäft laden die Bauernhoftiere zur großen Party ein. Schon die Warteschlange überzeugt mit schönen Hintergrundsounds und interaktiven Elementen, die Groß und Klein zum Ausprobieren einladen. So konnten wir die an diesem Tag für uns längste Wartezeit gut überbrücken. Im Anschluss lieferten wir uns in den mit Karotten-Kanonen ausgestatteten Vierer-Wagen einen Kampf um die höchste Punktzahl.
Wie es sich für einen Freizeitparkbesuch gehört, durfte natürlich auch eine ordentliche Portion Adrenalin nicht fehlen - und was verspricht garantiert viel davon? Richtig! Ein 113 km/h schneller Fall aus 93 m Höhe, kurz gesagt: Voltrum. Dieser Freefall Tower von funtime ist Süddeutschlands höchster seiner Art und nur etwas für Fahrgäste mit starken Nerven. Gerade noch genießt man die tolle Aussicht hoch über den Wipfeln der Bäume, dann klinkt plötzlich die Gondel aus und der freie Fall beginnt. Als wir dann nach einem gefühlt ewigen Fall endlich wieder festen Boden unter den Füßen hatten, durfte es etwas gemütlicher, aber nicht weniger rasant weitergehen. Die Rede ist vom FirleFranz der Neuheit des Jahres 2023. Die Familienachterbahn wurde vom Bayern-Park Maskottchen Franz-Xaver höchstpersönlich aus allem, was er so finden konnte, erstellt. Genau dieses Gefühl vermittelt sowohl der Wartebereich als auch die Station. Eine weitere Besonderheit dieser Achterbahn ist, dass die Fahrt sowohl vorwärts als auch rückwärts stattfindet und der Zug den Bahnhof während der Fahrt mehrmals durchquert. Dadurch und durch die in der Station verbauten Effekte ist auch das Warten nicht schlimm. Mit der Fahrt auf FirleFranz ging dann auch unser Tag im Bayern-Park zu Ende.
Unser Fazit zum Bayern-Park aus der Sicht eines mit dem Park aufgewachsenen Besuchers:
Kurz und knapp: Der Bayern-Park ist immer einen Besuch wert.
Da wir ihn seit unserer Kindheit kennen, sind wir praktisch mit ihm „groß“ geworden. Durch die Erweiterungen um Achterbahnen und den Freefall Tower gibt es auch für uns große Freizeitpark-Fans immer etwas zu entdecken – wobei auch eine Runde auf der Eselreitbahn oder das Kettenkarussell Königsflug definitiv ihren Charme haben.
Zum Schluss geht natürlich ein großer Dank an den Bayern-Park, dass wir dort einen so schönen Tag verbringen durften.
Sollten wir euch mit unseren Erfahrungen Lust auf einen Besuch im Bayern-Park gemacht haben, haben wir jetzt noch etwas Besonderes für euch. Anlässlich des 11. Geburtstags der Freizeitpark App dürfen wir in Zusammenarbeit mit dem Bayern-Park 2x2 Eintrittskarten verlosen. Hüpft doch gern in den Lostopf und versucht euer Glück!
So macht ihr mit:
1️⃣ Öffnet in der App das Geburtstagsfoto (auf der Highlight-Seite oder im Bilder-Bereich des Bayern-Parks).
2️⃣ Schreibt in die Kommentare, mit wem ihr den Park besuchen möchtet.
🗓️ Das Gewinnspiel läuft bis 14. September – also schnell mitmachen!
Viel Glück und danke, dass ihr seit 11 Jahren Teil unserer Community seid! 🎢✨