De Vliegende Hollander

  • Vor der Warteschlange zum Hollander hat Efteling gestern ein neues "Wasserspielgerät" aufgebaut. An einer Stange sind über den Köpfen der Besucher ein Steuerrad samt angedeutetem Mastkorb und Fahne angebracht. An dem Steuer hängen insgesamt vier Eimer, die man darunter stehend mit einem Seil zum Kippenbringen kann. Einer der Eimer (man sieht aber nicht immer welcher) ist mit Wasser gefüllt (eine überschaubare Menge, man wird nass, aber nicht völlig durchweicht) und so wird immer einer der mutigen Sielzieher abgekühlt.


    Eine lustige Idee und im Sommer sicher eine willkommene Abkühlung für Groß und Klein. Die Anlage braucht derzeit noch ein bisschen Feintuning, das Wasser läuft nicht immer zielgenau in die Eimer, aber das wird sich in den kommenden Tagen sicherlich auch noch lösen lassen.


    (Bilder: looopings.nl)

  • Ich bin jetzt am 31.8. und 1.9. im Park gewesen. Das Spiel mit den Eimern verlangt von den jüngeren und jugendlichen Besuchern Eftelings genau eines ab: Geduld.

    Und das ist etwas, was aufgedrehte holländische Teenies gar nicht haben aktuell. Ich konnte mehrfach beobachten, dass ungeduldig immer wieder an allen vier Stricken geruppt wurde, nur um festzustellen dass entweder der Eimer leer war oder nur ein paar Tropfen raus kamen.

  • Tja, das mit der Geduld... ist nichts neues. deshalb zum Beispiel dauert es sowohl beim steinernern Huhn un der gekrönten Ente immer eine Weile, bis auf den Münzeinwurf auch die Belohnung in Form des Überraschungseis erfolgt. Auch bei dem Wasserspiel wird sich das irgendwann einpendeln. Efteling ist ein Verfechter der Entschleunigung, die müssen viele aber erst wieder lernen.

  • Der Hollander hat inzwischen eine neue Szene über der Bremse im Lifthill und am Ausgang einen neuen Shop, der sehr schöne thematisch passenden Souvenirs anbietet. "Het Boogbeld" bietet neben den Onridebildern auch jede Menge DvH-spezifischen Merch.









    Die Bücher mit Silhouette von Schiff, Willem oder dem Löwen kann man übrigens mit seinem Namen prägen lassen.

  • Aktuell ist der Hollander in Unterhalt, doch man bereitet sich auf die Öffnung vor und dabei ist bei den ersten Testfahrten etwas aufgefallen. Eins der elf Boote hat eine neue Sitzeinteilung. Normalerweise sind die Boote mit einer Einteilung von 3/4/3/4 Sitzen versehen, das elfte Boot allerdings hat jetzt 4/4/4/4 Sitze, also 2 mehr, statt 14 nun 16. Das Boot ist als Test vorgesehen, ob man langfristig alle Boote mit mehr Sitzen ausstatten soll, um die Kapazität der Anlage zu verbessern. Offiziell hat DvH eine Kapazität von 1.900 Besuchern pro Stunde, die allerdings schon immer nur auf dem Papier besteht, denn die wirkliche Kapazität liegt eher bei 1.000 Besuchern pro Stunde.



    22 zusätzliche Sitze entsprächen fast anderethalb zusätzichen Booten, sollten man alle Boote auf vier Sitze pro Reihe aufrüsten.

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    Als ich das gestern gelesen habe dachte ich mir ENDLICH. Ich fand das auch schon immer sehr blöd, die Boote waren ja fast nie voll geladen.

  • Bisher ist es beid em einen Boot geblieben. Ich denke, man testet dieses Jahr, wie es ankommt und wenn es keine Probleme gibt, wird man mit und mit die Boote gegen das neue Modell austauschen. Man darf ja auch nicht vergessen, dass ein zusätzlicher Sitz mit entsprechender Technik auch zusätzliches Gewicht ins Boot bringt und damit hatte der Hollander ja schon von Beginn an ein paar Probleme. Vor der Eröffnung hatten es die Boote nicht durch den Horseshoe geschafft. Ich glaube das Team wird erleichtert aufgeatmet haben, als das Boot mit den 16 Sitzen das erste Mal durch die gesamte Strecke gekommen ist :lol2:


    Die Boote sind extrem schwer, wenn ich das richtig im Kopf habe, dann sind die schon ohne Fahrgäste fast 5 Tonnen schwer. Jetzt mit zwei zusätzlichen Sitzen samt Bügeltrechnik noch ein paar Kilo schwerer.


    Ich hatte ja so sehr gehofft, dass man mit dem Umbau der Szene vor dem Lifthill vielleicht wieder auf die ursprüngliche PLanung zurückgehen würde und den Kettenlist mit einem LIM-Antrieb austauschen würde. Den hatte man sich damals gespart, was zu den bekannten Problemen mit dem Lift und letztlich zu dieser unangenehmen Bremse vor dem Lift geführt hat. Wenn man nach den kleinen Drop im Schiffswrack nahtlos in einem Launch landen würde, wäre auch das sich aus dem Wasser in die Luft erheben perfekt umgesetzt worden. Ich glaube das ist bis heute eine der größten verpassten Chancen des Parks.

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    Ich verstehe aber auch nicht warum man nicht einfach komplett die Boote gegen leichtere austauscht, dann wäre die Fahrt ja auch deutlich schneller. Vielleicht hätte man dann auch den Antrieb im Wasserbecken nochmal anders anpacken können.

    Aber ja du sagst es, Chance vertan... Manchmal wäre es besser, wenn man die Bahn einmal komplett neu anpacken würde und ihr auch mehr Strecke bieten könnte.

    Mit freundlichen Grüßen aus der Welt der Freizeitparks,

    Best regards from the world of amusement parks,


    Phantasiafreak92


    |Manager FPC | Guest Relation | APP Pictures|


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