Posts by Kurenai

    Nur was ich nicht ganz verstehe, warum ist es der längste Alpin Coaster in Bayern? Immenstadt gehört doch meines Wissens auch noch zu Bayern und da hätten wir sogar den längsten Alpine Coaster Deutschland

    Ich kann nicht auch nur auf das berufen, was auf den Flyern und der Homepage steht.
    Dann werden die sich hier wohl mit Lorbeeren rühmen, die ihnen gar nicht gehören

    Bevor die Sommerferien richtig starten wollten mein Mann und ich noch alle uns bekannten Rodelbahnen in der Nähe counten.


    Gestartet haben wir um 9 Uhr in St. Englmar, da wir ab 10 Uhr vermehrt mit Schulklassen rechneten. Überraschenderweise kam genau an diesem Tag keine einzige und wir hatten binnen 1 ½ Std. alles durch.
    Hier zahlt man keinen Eintritt, dafür für jede Fahrt extra. Perfekt um alles nur 1x für den Count zu nutzen.
    Den Bayerwald-Coaster konnten wir gleich zu Beginn fahren und macht Spaß, aber es sollte an dem Tag ein noch besserer Alpin-Coaster aus dem Hause Wiegand kommen.
    Die Sommerrodelbahn Bayerwald-Bob mussten wir wegen Nässe erstmal auslassen. Tatsächlich war die Bahn durch den Morgentau nur leicht feucht und nachdem ein Mitarbeiter 2x mit dem Wischmob voraus seine Runden drehte, wurde die Bahn frei gegeben.
    Wir kannten bisher nur die Sommerrodelbahnen aus dem Bayern-Park. Durch den Höhenunterschied in St. Englmar geht der Bayerwald-Bob wesentlich rasanter ab! Hat auf jeden Fall Wiederholungsbedarf.


    Während wir auf die Freigabe der Sommerrodelbahn warteten, nahmen wir den Voglwuiden Sepp in Angriff. Beim Einlass wartet schon seine Frau, die permanent über ihren Mann schimpft, da dieser täglich im Wirtshaus versumpft, statt daheim zu helfen. Nette Animatronic, aber leider war es das so ziemlich mit der Thematisierung.
    Die Fahrt selber ist mehr entspannend als „voglwuid“. Ein typischer Zierer eben. Zumindest ist die Bahn mit 755m die längste Achterbahn Bayerns.
    Bei den Bumper-Booten, Tubingbahn, Trampolinen und Spielplätzen können sich Jung und Alt auch noch austoben.


    Weiter ging es zum 6km entfernten Freizeitpark „Edelwies“.
    Mit gerade mal 4 Bahnen der wohl kleinste Freizeitpark Deutschlands.
    Hier hat man die Möglichkeit jede Fahrt einzeln zu bezahlen (zwischen 2€ und 2,50€), oder sich ein Tagesticket für 12,90€ zu besorgen.
    Die Attraktionen sind:
    -Maibaumflieger (selbiger wie in Tripsdrill)
    -Traktorbahn
    -Elchreitbahn
    -Höllencoaster


    Insbesondere letzteres macht den Park für Counter attraktiv. Der Alpin-Coster ist der Favorit von meinem Mann und mir.
    360m wird man hochgezogen, 1060m freie Fahrt, ein Höhenunterschied von 110m und eine Spitzengeschwindigkeit von 40 km/h, obwohl uns ein Mitarbeiter zuzwinkerte, dass diese sogar etwas schneller geht. Somit ist dieser der längste Alpin-Coaster Bayerns.
    Für die Kinder stehen ein Wasserspielplatz und Spielplatz zum Austoben bereit. Ziegen und Hasen können auch noch gestreichelt werden.
    In Edelwies muss auch die gute Gastronomie erwähnt werden, da hier noch frisch gekocht wird.
    Bis letztes Jahr wurde zudem ein Waldlabyrinth privat dazu betrieben. Da der Park kaum besucht ist lohnte sich das Geschäft nicht mehr und der Betreiber hat das Labyrinth aufgegeben. Seitdem wuchert es vor sich hin und kann wohl bald nicht mehr erkundet werden, was wir schade finden.


    Die nächste Station Hohenbogen war etwas weiter entfernt. Dort angelangt mussten wir feststellen, dass man für die Rodelbahn erstmal mit dem kostenpflichtigen Lift den Berg hinauf fahren muss.
    Zuerst wollten wir aber den Butterfly, Nautic-Jet und die Mini-Seilbahn Sky Dive beim Spielplatz mitnehmen.
    Für diesen Butterfly gibt es auf Coaster-count.com übrigens einen Seltenheitspunkt.
    Mein Mann hat es hier tatsächlich geschafft aus dem Butterfly befreit werden zu müssen, da die Bahn weder los fuhr, noch gewillt war die Verriegelung zu öffnen. Aus einem Butterfly befreit werden zu müssen schafft nicht jeder ;)


    Leider hat uns hier das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht, denn ausgerechnet als mein Mann festsaß fing es an zu regnen. (Böse Zungen munkeln ich hätte ihn mit Absicht festsitzen lassen.) Dadurch wurde die Sommerrodelbahn gesperrt und wir sind gar nicht erst mit dem Lift hoch. Wir werden definitiv ein andermal wieder hinfahren und die Bahn testen!


    Auf gut Glück und Hoffen auf besseres Wetter sind wir zu unserer letzten Station aufgebrochen, der Sommerrodelbahn Grafenau.
    Vor Ort wurden wir dann überrascht, denn die Sommerrodelbahn entpuppte sich als Alpine-Coaster, dem Regen nichts ausmacht. Hier sah ich auch zum 1. Mal einen Bob mit Regendach. Praktisch um nicht nass zu werden, allerdings spürt man keinen Fahrtwind und die Fahrt kommt einem langsamer vor, als sie tatsächlich ist.
    Die Strecke an sich bietet viel Spaß, aber außer einem zusätzlichem Luna Loop und einem (sehr) kleinem Spielplatz gibt es hier nicht wirklich viel zu erleben.
    Zu unserem Glück fand aber genau an dem Tag in der Ortschaft noch ein Volksfest statt, wodurch wir doch noch zu etwas Adrenalin kamen und auch die Essensauswahl eher unserem Geschmack traf, als das Fritteusenzeug bei der Sommerrodelbahn.


    Für jeden der mal im Bayerischen Wald unterwegs ist lege ich nahe mindestens 1 bis 2 dieser Stationen anzufahren. Dank schlechtem Wetter, freiem Tag unter der Woche und dadurch nicht vorhandenen Wartezeiten haben wir alle Stationen an einem Tag geschafft.


    Michael Mack hat auf Twitter verkündet, dass sie erneut fliegen. Sehr wahrscheinlich handelt es sich um den 2. Film für das Voletarium.
    Den Bildern nach zu urteilen, wird es erneut ein Flug über Europa sein.