New Spooky Days im Walibi Holland am 16.10.2025

Am 16.10.2025 brachen wir ins Achterbahnmekka Hollands auf. Der Werbeslogan „HARDGAAN” (Adrenalin ohne Ende) ist hier Programm.


Der Park liegt etwa 18 Kilometer von Harderwijk entfernt. Die Anreise verlief entspannt und der Park ist sehr ruhig gelegen. Auf dem Parkplatz war zwar einiges los, aber die Wartezeiten hielten sich trotzdem in Grenzen. In der Regel betrugen diese bei den meisten Attraktionen fünf bis zehn Minuten.



Nachdem wir unsere Tickets abgeholt hatten, starteten wir in den Tag. Unter der Woche fanden keine „Halloween Horror Nights“, sondern die „Spooky Days“ für Familien statt. Deshalb gab es nur Tages-„Scarezones“, die an das Zielpublikum Familien angepasst waren. Wer also weniger Wert auf Halloween, sondern mehr auf den Park und die dortigen Achterbahnen legt, ist an diesen Tagen am besten aufgehoben. Parkschluss war an unserem Besuchstag um 18 Uhr.




Unser erster Stopp war „Eat My Dust“, eine schöne, kleine Familienachterbahn von Zamperla aus dem Jahr 2023, die sich im schön gestalteten Themengebiet „Speed Zone“ befindet. Dieses dreht sich um Autos und alles, was dazugehört.


Als Nächstes ging es zu „Goliath“, einem Mega-Coaster aus dem Hause Intamin aus dem Jahr 2002. Er fährt sich für sein Alter noch sehr gut und befindet sich ebenfalls in der „Speed Zone“.



Anschließend ging es in den brandneuen Bereich aus dem Jahr 2025 mit den beiden neuesten Bahnen „YoY Thrill” und „YoY Chill”. Es handelt sich dabei um den ersten Raptor Track Europas. Eine weitere Besonderheit der Anlage von Rocky Mountain Construction ist das Dueling-Layout. Selbstverständlich wurden beide Versionen getestet. Positiv hervorzuheben ist für uns, dass Rucksäcke und andere lose Gegenstände bereits vor Betreten der Station in einem Spind abgelegt werden und anschließend mit einer Art Fließbandbeladung gearbeitet wird. Ein großer Minuspunkt an diesem regnerischen Tag ist der Wartebereich beider Bahnen. Dieser befindet sich fast komplett im Freien, was in unserem Fall bei Regen oder im Sommer bei starker Sonne wenig vorteilhaft ist. Die Fahrt an sich war angesichts des Alters der Anlage doch sehr ruppig.



Nach einer kurzen Kaffeepause sollte die Erkundungstour weitergehen. Der Kaffee wurde in Mehrwegplastikbechern serviert. Das grundsätzlich gute Konzept wird durch die Rückgabe leider etwas erschwert, da diese nur an speziellen Automaten und unter Einsatz einer speziellen App zur Gutschrift funktioniert. Es wäre besser, wenn man die Becher einfach an den Ständen zurückgeben könnte und direkt ausgezahlt oder z. B. mit einem Gutschein für den weiteren Verzehr im Park entschädigt würde.


Weiter geht es zu „Untamed“, einem Hybrid-Coaster von Rocky Mountain Construction aus dem Jahr 2019 – eine pure Spaßmaschine, bei der ihr gar nicht mehr aus der Airtime herauskommt. Auch die Station mit ihrem „Upcycling-Konzept” konnte uns überzeugen. Sie fügt sich sehr passend in den Themenbereich „Wilderness” ein.



Nun zu einer Bahn, die uns leider nicht recht begeistern konnte. Der „Condor“ ist ein SLC von Verkoma aus dem Jahr 1994. Auch die neuen Züge und Westenbügel steigerten den Spaßfaktor nicht wirklich. Alles in allem ist die Fahrt sehr ruppig und nichts für empfindliche Achterbahnfahrer.


Langsam neigte sich unser Aufenthalt dem Ende zu. Eine Fahrt mit „Lost Gravity“, einem Big Dipper von Mack Rides aus dem Jahr 2016, mit jeder Menge Airtime, durfte aber natürlich nicht fehlen.


Zu guter Letzt war „Xpress: Plattform 13“ an der Reihe. Die Thematisierung des gesamten Wartebereichs im Stil einer Londoner Metrostation, in der es mysteriös zugeht, ist absolut grandios. Leider gibt es während der Fahrt an einigen Stellen viele Schläge. Positiv überrascht hat uns zum Ende der Fahrt der vorhandene Feuereffekt.


Damit ging unser Tag im Freizeitpark mit seinen vielen Achterbahnen und adrenalingeladenen Momenten zu Ende. Das Wetter war an diesem Tag leider etwas durchwachsen, wodurch das Fehlen von Indoor-Attraktionen wie einem Darkride deutlich auffiel. Außerdem waren bei unserem Besuch sehr viele Attraktionen geschlossen, aber glücklicherweise hatten alle Achterbahnen geöffnet.


Unser Fazit ist eindeutig: Sobald es im Walibi Holland wieder etwas Neues zu entdecken gibt, sind wir definitiv gerne wieder vor Ort.


Zum Schluss möchten wir uns natürlich noch beim Walibi Holland für die Möglichkeit des Besuchs und den schönen Tag im Park bedanken.

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