New Zoo Leipzig: Gorilla Trek (VR)

Am Tor zur Menschenaffenanlage „Pongoland“ im Zoo Leipzig können Besucher seit kurzem Berggorillas besonders nah kommen – möglich wird dies durch das neue Virtual Reality-Erlebnisangebot „Gorilla Trek“, das die Gäste in den Regenwald Ruandas hineinversetzt. In der virtuellen Welt kann eine Gorilla-Familie in ihrer natürlichen Umgebung beobachtet und den Erklärungen der Primatologin Dr. Tara Stoinski, Präsidentin und wissenschaftliche Leiterin des Dian Fossey Gorilla Fund International, gelauscht werden. Im Anschluss an das VR-Erlebnis führt der Besucherweg weiter in die Pongoland-Anlage, wo alle vier Menschenaffenarten der Welt unter einem Dach vereint leben.


Der Leipziger Zoodirektor Prof. Jörg Junhold erklärt: „Wir verstehen uns als Brücke zwischen der urbanen Welt und den natürlichen Lebensräumen faszinierender, aber stark bedrohter Tierarten. Einmal die Gorillas in Ruanda erleben ist der Traum vieler Naturfans, aber nur die wenigsten können das wirklich erleben. Mit unserem neuen Virtual Reality-Angebot möchten wir unseren Gästen diese faszinierenden Begegnungen mit den vom Aussterben bedrohten Berggorillas direkt hier virtuell ermöglichen. Wer dem Silberrücken in die Augen schaut und den Jungtieren gefühlt Hilfe beim Klettern geben möchte, der wird niemals vergessen, warum diese fragile Umwelt und ihre Lebewesen so schützenswert sind.“


Umgesetzt wurde das Virtual Reality-Erlebnis von dem US-amerikanischen Unternehmen Immotion, das mit der Dian Fossey Gorilla-Stiftung kooperiert und diese bei ihrer Arbeit für den Erhalt der Berggorillas unterstützen möchte. Ziel des Unternehmens sei es, durch VR-Filme Wissen zu vermitteln, zu unterhalten und die Besucher durch die Einzigartigkeit der Natur zu inspirieren. „Mit dieser Philosophie sind wir deckungsgleich. Als Zoo im 21. Jahrhundert stellen wir uns vielen gesellschaftlichen Aufgaben im Bereich der Bildung und des Zusammenlebens von Generationen ebenso wie im Natur- und Artenschutz. Mit dem neuen Angebot möchten wir eine weitere Perspektive bieten, mehr über den Schutz bedrohter Tierarten zu erfahren“, schließt Junhold.


 

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