Location: Raveleijn

  • Looopings hatte dazu eine Umfrage auf Twitter gestartet, aber die Kommentare zeigen eine ganz andere Reaktion, nämlich, dass es sich hier wieder mal um Klickgeilheit handelt und die Mehrheit die Show mit den Pferden halten möchte.


    Ich sehe darin auch überhaupt kein Problem, sofern die Tiere gut gehalten werden. Da die Tiere Auszeiten auf einem Hof haben und nicht den ganzen Tag im dunklen Stall stehen, seh ich da auch kein Problem. Solche Stuntpferde wollen arbeiten und gefordert werden. Das. Durfte ich selber hinter den Kulissen bei Schloss Thurn erleben. Dort steht auch das Wohl der Tiere an erster Stelle.

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    Und wenn Kurenai das schreibt, dann soll das auch eine wirkliche Bedeutung haben 😇

  • Looopings hatte dazu eine Umfrage auf Twitter gestartet, aber die Kommentare zeigen eine ganz andere Reaktion, nämlich, dass es sich hier wieder mal um Klickgeilheit handelt und die Mehrheit die Show mit den Pferden halten möchte.

    Wenn man sich die Rohdaten der Umfrage ansieht, dann stimmt es schon, dass die meisten eine Veränderung der Show wollen. Und ein großer Teil dieser Stimmen gingen dann tatasächlich an eine Show ohne Tiere. Auf die Gesamtteilnehmerzahl gesehen natürlich nicht die Mehrheit. Das ist ja bei Looopings immer ein bisschen auch der Stil, in dem sie ihre Berichte aufbereiten.


    Paul van Loon hat ja inzwischen drei Bücher seiner Ravelijn -Serie auf den Markt gebracht und mankönnte jetzt aus diesen Geschichten vielleicht eine neue Show kreieren. Die aktuelle Show, auch nach vielen Anpassungen , hat ja auch schon eine recht lange Spielzeit hinter sich und es wäre nicht verkehrt über einen Nachfolger nachzudenken.


    Ich denke nicht, dass man in Efteling schlecht mit den Tieren umgeht, das würde auch gar nicht in die Tradition des Parks passen, der ja schon in den 70ern seine Tierattraktionen abgeschafft hat, lange bevor Tierwohl in der breiten Öffentlichkeit eine Rolle zu spielen begann. Es gab eine Weide mit Bauernhoftieren, eine Pferdereitbahn und ein Pferdekarussell, alles heute undenkbar in der Form in der es in den 50er und 60er Jahren noch völlig normal in vielen Freizeiteinrichtungen zu finden war. Bei uns in Deutschland sogar noch bis in die 80er hinein.

  • Wer die aktuelle Show noch einmals ehen will, der sollte dieses Jahr nach Eftelign fahren, denn das ist die letzte Saison für die Geschichte rund um die magsiche Stadt und die Geschwister, die von Gräfin Halina als Rabenritter zur Hilfe gerufen werden.


    Ich denke die offizielle Ankündigung wird in den kommenden Tagen vom Park noch kommen. Was auch imer uns dann 2025 als neue Parkshow erwarten wird, man kann schon sicher davon ausgehen, dass sie nicht mehr mit Tieren arbeiten wird,

  • Der Drache wird wohl bleiben, der macht ja keine Probleme mit übereifrigen Tierschützer-Facebook-Muttis... und die Musik wird sicher wieder von Rene Merkelbach kommen, was ein Grund zur Freude ist. Man könnte die alte Musik aber sicher auch für eine neue Storyline wiederverwenden, wenn da nicht so deutlich gallopierende Pferde zu hören wären :denk2:


    PETA Niederlande wird sich sicher auch daran noch stören. Immerhin haben sie gerade die Forderung gestellt, dass auf Kinderkarussells zukünftig keine Pferde und andere Tiere mehr zu finden sein sollten. Ob das auch für die Pferdebahnen alá Paarden van Ithaka im Toverland gilt? Irgendwie läuft bei denen immer öfter mal was aus dem Ruder... ist ja nicht so als gäbe es nicht noch genug in Sachen Tierwohl für echte, lebendige Tiere zu tun , aber das scheint bei PETA ja schon länger nicht mehr wirklich relevant zu sein. Aber das ist ein anderes Thema.


    Für Ravelijn existieren la bereits mehrere Fortsetzungsromane, die alle eine hervorragende Grundlage für mehrere neue Shows bieten würden. Gerade ist ja erst der neueste Band "Das Blut des letzten Drachen" im Handel erschienen. Bei dem Titel sollte sich dann auch für Draconicon eine neue Rolle finden lassen.

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    Oh nein, Das bedeutet langfristig den Abschied von Raupoenbahnen, Flying Fish, fliegende Elefanten und auf der Kirmes war es dann auch mit den Kamelrennen :)

  • in den Niederlanden hat schon ein Schausteller mit einem sehr lustigen Post reagiert, er hat nämlich einige seiner historischen Schatz auf eine Weide gestellt und dann ein Foto davon gepostet, dass er PETA schon voraus sei und seine Karussellpferde soeben in die Freiheit entlassen habe. Das Bild ist simpel, aber gerade damit zeigt es perfekt die absolute Sinnfreiheit dieser Forderung.


    Angeblich geht es ja darum, Kindern nicht beizubringen, dass Tiere Fortbewegungsmittel sind. Auch wenn sie das Jahrhunderte tatsächlich waren und nur deshalb genauso aussehen, weil wir sie darauf hin gezüchtet haben. Ich habe selbst Pferdewirte in meiner Familie und keiner von denen käme auf die Idee, dass es ihren Pferden schlecht ginge. Die heute verbreiteten domestizierten Pferderassen sind Reit- und Arbeitstiere, deren Existenz ohne ihren Einsatz in genau diesen Gebieten auch eine Form von Tierquälerei darstellt. Ein ernstgemeintes Verbot von Pferden in diesen Bereichen würde quasi eine Ausrottung des Pferdes bedeuten, denn Wildherden sind selten und stehen unter großem evolutionärem Druck, da ihre Lebensräume stark eingeschränkt wurden.


    Manchmal denken solche Aktivisten ihre Forderungen einfach nicht bis zum Ende durch. Wobei das mit den Karusselpferden mal wieder ein typischer Pr-Stunt ist, um nicht vollkommen in Vergessenheit zu verfallen, wo man in Sachen Tierwohl schon lange keine wirkliche Relevanz mehr hat. Wenn man sich die Geschichte von PETA mal anschaut, dann findet man da wirklcih wenig Projekte, die wirklich etwas nachhaltig verändert haben. Was man allerdings wirklich findet, sind viele gut durchdachte Aufmerksamkeits-Kampagnen, die aber meist mehr PETA in den Mittelpunkt stellen, als tatsächlich eine bedrohte oder anderweitig schützenswerte Tierart. Es geht nur um Aufmerksamkeit und den Wert der eigenen Marke und so ein bisschen auch um Show und Selbsterfüllung. Es ist kein Ansatz, der wirkliche Veränderung bringt und leider ganz offensichtlich auch nicht will.


    Das ist das eigentlich Traurige dabei.